Kick off.

Ich weiß nicht, wie viele von euch schon mal einen neuen blog gestartet haben, aber ich mache das ja nun zum ersten Mal. Daher ist es grad nicht so ganz einfach ein geeignetes Thema für einen ersten Beitrag zu finden.

Ich fange einfach mal mit einem vertrauten Thema an, mit dem ich mich schon seit ein paar Tagen immer wieder beschäftige.

Ich war vor nicht allzu langer Zeit für ein paar Tage in Dublin und Umgebung. Ich hab zu dem Trip schon bei revista.de einen etwas umfangreicheren „Reisebericht“ geschrieben (für Revista schreibe ich – relativ – regelmäßig im Rahmen eines hyperlocal-news-Projektes). In Ergänzung dazu habe ich dann auch auf dem Schlossblog einen Gastbeitrag untergebracht, in dem ich ein bisschen was über meine Erfahrungen mit Touristik-Apps fürs iPhone und der Nutzung mobilen Internets im Ausland schreibe.

Ich habe also eigentlich schon alles zu dem Thema geschrieben. Nun, nicht ganz. Ich will hier einfach mal ein paar bisher (teilweise) unveröffentlichte Photos zeigen.

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Die Photos sind nichts besonderes, zumal ich alles nur mit dem iPhone geknipst habe und je nach den Lichtverhältnissen sind die Bilder dann eher bescheiden. Aber es sind ein paar Impressionen, die – zumindest in meinen Augen – eine interessante, schöne Stadt zeigen.

Ich mag diese kleinen, etwas heruntergekommenen Reihenhäuschen. Diese britischen Reihenhäuser haben eine ganz bestimmte Architektur, die wir hierzulande vielleicht aus dem Ruhrgebiet kennen. Oder aus industriell geprägten Vorstadtvierteln der großen Städte. Das sind keine Häuser, die irgendwie Geborgenheit oder Eleganz ausstrahlen. Sondern Bodenständigkeit, Ehrlichkeit. Da wohnen Menschen, die noch ziemlich genau wissen, wo sie her kommen und die wissen, was sie leisten. So wie die Familie aus „Das Wunder von Bern“, die könnten in so einem Haus leben. Und rote Backsteinhäuser mag ich sowieso. Die erinnern einfach sofort an die Hansestädte und Nordeuropa.

Und ich mag Wasser in einer Stadt. Wovon es ja in Dublin wahrlich genug gibt. Aber, aus irgendeinem Grund, der mir nicht so ganz klar ist, denke ich bei einer Hafenstadt instinktiv erst mal an die hübschen, mittelgroßen Hafenstädte in Nordeuropa. Nicht an die ganz großen Häfen, wie in Hamburg, oder an die nichtssagenden Fährhäfen, wie in Calais, und vor allem auch nicht an die teilweise sehr malerischen kleinen Hafenstädtchen in Südeuropa. Nein, mir kommen da die schönen Städte in Nordeutschland, Dänemark und Südschweden in den Sinn, die geprägt sind von Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts und in denen die Schifffahrt schon lange nicht mehr die große Rolle von einst spielt, denen es aber immer noch gut geht. Und an so eine Stadt erinnert mich dieses Dublin.

Und ich mag die morderne Architektur, die in diese Hafenviertel einfach reinpasst. Man kann es auf den Photos leider nicht so gut erkennen, aber diese Häuser im Stadtviertel Docklands sind wirklich hübsch. Das hat mich etwas an das komplett neugestaltete Viertel am Potsdamer Platz in Berlin erinnert. Diese Straßenzüge zwischen Theater und Sony Center haben zwar weder Geschichte, noch Persönlichkeit, aber sie bieten ein Art Habitat innerhalb der geschäftigen Metropole, das einen irgendwie kurzzeitig aus dieser Stadt herausholt; obwohl sie selber enorm geschäftig sind. Man kann das schlecht beschreiben, denke ich, aber ich fühle mich in solchen völlig neu gestalteten Vierteln oftmals sehr wohl.

Kurzum: Die Stadt Dublin ist sicher nicht die hübscheste unter den Hauptstädten Europas. Aber sie hat so viele tolle Ecken
und bietet wahnsinnig viele, auf seltsame Art vertraute Impressionen, dass ich gerne wieder dorthin zurückkehren würde.

So, und damit reichts dann auch mal wieder mit Dublin. 🙂

Grüße.

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