Herzenslesung #1.

Ihr kennt das doch bestimmt: Man sitzt in der Messe und völlig unverhofft (weil man sich ja vorher nicht schlau gemacht hat) wird eine wunderbare Lesung/ein wunderbares Evangelium vorgetragen. Heute war das so. Ich war wieder Mal bei den Reuerern in der Messe und da wurde diese großartige Stelle aus dem Römerbrief gelesen (ist heute gar nicht dran, oder?):

Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.
Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder der Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
(Röm 8, 35 – 39)

Einfach nur gut. Und irgendwie kam mir direkt nach der Lesung ein Lied aus dem Gotteslob in den Sinn, das ich jetzt wohl noch den ganzen Tag als Ohrwurm mit mir rumtragen darf (gnarf….):

Zu dir, o Gott, erheben wir die Seele voll Vertrauen. Dein Volk erfreuet sich in dir, wollst gnädig niederschauen. Laß leuchten, Herr, dein Angesicht, erfüll uns mit der Gnade Licht und schenk uns dein Erbarmen. (GL 462)

Hat auf den ersten Blick beides nicht soo viel miteinander zu tun. Aber doch, eigentlich schon. Beide Texte sind so wunderbar einfach, sofort und für jeden verständlich, dass man sie doch einfach mögen muss. 🙂

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