Der SPIEGEL mal wieder.

Jaja, was soll man schon Großes erwarten, wenn der SPIEGEL mal wieder über die katholische Kirche schreibt. Nichts Gutes jedenfalls. Und immerhin wird das Blatt den Erwartungen auch gerecht.

Aber dieser Absatz des neuesten Beitrags zur Kampagne gegen Bischof Franz-Peter von Limburg halte ich dann doch für außergewöhnlich dumm:

Katharina Kasper von den “Armen Dienstmägden Jesu Christi” aus seinem Bistum zu einer Heiligen ernennen zu lassen, ist ein derzeitiges Lieblingsprojekt des Bischofs. Dafür mag es Bonuspunkte beim Papst geben.

Ist denn wirklich jedwedes kirchliche Geschehen nur noch Politik? Wäre es nicht vielleicht auch denkbar, dass besagte Katharina Kaspar wirklich eine so ehrwürdige Dienerin war, dass man ihr den Grad der Heiligkeit zusprechen muss?

Seit wann werden Menschen zu Heiligen “ernannt”, noch dazu auf Anweisung eines Bischofs? Und wieso sollte es hierfür auch noch “Bonuspunkte” beim Heiligen Vater – dem Mann, der letztlich ja über die Heiligsprechung befindet – geben?

Da hat der SPIEGEL mal wieder ein paar außergewöhnlich dumme Dinge von sich gegeben. Im Kampf gegen die Amtskirche muss das vielleicht manchmal sein. Aber, ach, was reg ich mich eigentlich noch auf…

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