Eine Fernreise und ein Experiment.

Liebe Leute!

Das vergangene Wochenende verbrachte ich in Oslo und Lillehammer. Und um die irgendwie nervige Frage, was ich denn dort gemacht hätte, einmal zu beantworten: Nix. Ich hab mir das einfach nur angeschaut.

Jetzt würdet ihr wahrscheinlich zurecht erwarten, dass ich darüber blogge. Aber ehrlich gesagt war ich zu faul, einen Text zu schreiben. Also habe ich mich mal an ein Experiment gewagt und die ganze Reise in Form einer Storify-Story zusammen gefasst. Leider, leider unterstützt Storify keine foursquare-check-ins, dann wäre die Geschichte perfekt geworden. Aber ich habe euch viele Tweets, Bilder, Instagrams und Anmerkungen zusammen geschustert. Dazwischen finden sich auch einige links. Es sollte also für jeden was dabei sein. 🙂

Und hier gehts zur Story.

P.S.: Ich verlinke die Storify-Story eigentlich nur deswegen hier im blog, damit ihr sie flattern könnt… 😉

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Eine Seefahrergeschichte.

Eine kurze Einleitung: Auf der re:publica in Berlin habe ich zum ersten Mal den Patrick Breitenbach getroffen, dessen SozioPod ich sehr gerne höre. Er erzählte mir in unserem Gespräch noch von einem anderen Podcast, den er in einigen Folgen zusammen mit seinem Schwiegervater aufgenommen hatte. Dieser erzählt darin von seinen Erlebnissen bei der Handelsmarine in den 60er Jahren. Für mich ein absoluter Volltreffer! Ich konnte mich schon immer für Schiffe und Schifffahrt begeistern. Als Kind habe ich es geliebt im Urlaub mit der Fähre von Italien nach Griechenland zu fahren. Es war weniger die Reise an sich, als vielmehr diese ungewohnte, archaische Art der Fortbewegung. Und diesen Reiz hat die Schifffahrt für mich nie verloren. Im Gegenteil, vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit das Segelhandwerk kennen zu lernen. Und nicht nur das.

An meinem Gymnasium gab es eine schöne Tradition. Alle ein bis zwei Jahre hatte eine Gruppe von etwa 25 – 30 Schülern der 10. und 11. Jahrgangsstufe die Gelegenheit an einem Segeltörn teilzunehmen. Diese Fahrten waren bei den Schülern immer sehr beliebt; auch wegen der beiden Lehrer, die diese Touren organisierten. Und auch bei mir war die Freude groß, als ich in der elften Klasse an einem dieser Törns teilnehmen konnte.

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Traurige Sternstunde.

Die 11Freunde ist mir nicht nur eine der liebsten Fußballzeitschriften, sondern sogar eine der liebsten Zeitschriften überhaupt. Sie beschäftigt sich nicht in erster Linie mit Spielergebnissen, Tansfergerüchten und anderen, alltäglichen Fußballthemen, sondern mit der Fußballkultur. Fußballkultur ist für viele ein recht ungebräuchlicher Begriff, ein Oxymoron beinahe. Es ist aber tatsächlich so, dass der Fußball und das Fanwesen eine eigene Kultur bilden; mit allem was dazu gehört. Es gibt eine eigene Sprache, eigene Gesänge, eine bestimmte Kleidungskultur, Orte der gemeinsamen Zusammenkunft und vor allem eine lange Geschichte.

Die 11Freunde beschäftigen sich oft und gerne mit der Geschichte des Fußballs. So gab es beispielsweise in der letzten Ausgabe ein Interview mit Bernd Schuster, in welchem er auch über seine großen Zeiten in den 80er Jahren an der Seite von Diego Maradona beim FC Barcelona, oder anschließend bei Real Madrid sprach. Im Internet gibt es Bildstrecken der hässlich-hübschesten Panini-Bilder vergangener Jahrzehnte. Ein ganzer Beitrag widmet sich der Bedeutung Ernesto „Che“ Guevaras für millionenschwere Fußballprofis und dessen eigener Beziehung zum Fußball.

In der aktuellen Ausgabe (#121) ist nun wiederum ein Artikel zu einem Moment der Fußballgeschichte erschienen. Es ist wohl einer der traurigsten Momente in der Geschichte dieses Sports gewesen: Die Katastrophe des 15. April 1989 in Sheffield, das Hillsborough-Desaster.

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