Feiertage für alle!

Was hat denn Herrn Bedford-Strohm da bitte geritten? Hat dieser doch tatsächlich verlautbaren lassen, für die Möglichkeit islamischer Feiertag in Bayern zu sein.

Dass er sich diese absurde Idee von FDP-Leuten abgeschaut hat, macht sie nicht wirklich besser.

Ich bin ja nun wirklich ein Freund einer ordentlichen Religionsfreiheit für alle. Und ich finde es auch sehr wichtige, dass Muslime hierzulande ihre Religion ungehindert ausüben können. Aber die Rahmenbedingungen unserer Kultur und Gesellschaft setzt das Christentum und nicht der Islam. (Die Argumentation mit der christlich-jüdischen Tradition ist in diesem Zusammenhang absoluter Unsinn. Schließlich gibt es hier keine jüdischen Feiertage.)

Ich weiß nicht, was diese Anbiederung von Bedford-Strohm an den Islam soll. Jedenfalls finde ich es schwer daneben. Wir können doch froh sein, dass wir im Freistaat Bayern noch ein Bundesland haben, das das Christentum auch vermittels gesetzlicher Feiertage in das gesellschaftliche Kulturgut übernimmt. Wieso sollten wir uns denn freiwillig und ohne Not dem Relativismus hingeben und die über tausendjährige Geschichte des Christentums in unserem Land mit der erst wenige Jahre alten Geschichte des Islam als Minderheitenreligion gleichsetzen?

Nochmals: Nichts gegen die Möglichkeit für Muslime, ihren Glauben auszuleben. Aber so doch nicht… Da hat der Herr Landesbischof sich wohl bei etlichen nicht sonderlich beliebt gemacht.

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Religionsfreiheit für alle!

So, eigentlich wollte ich zu der Beschneidungs-Debatte nichts sagen. Einfach weil mir das Thema viel zu komplex ist und sowieso schon viel zu viel Unsinn dazu gesagt wird.

Jetzt hat aber der freundliche Herr Breitenbach (dessen SozioPod übrigens jeder hören sollte!) einen (neuerlichen) Beitrag dazu in seinem Blog veröffentlicht. Der gefällt mir auch sehr gut, weil er einfach mal diese wichtige Frage der Zugehörigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Aber eine Sache stört mich an dem Beitrag schon (ok, eigentlich zwei Sachen. Aber zu der Idee mit den “sozialen Geschlechtern” werde ich jetzt nichts sagen). Vor allem betrifft das diesen Absatz:

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