Kilian Martin und ich.

In den letzten Tagen bricht auf twitter mal wieder eine kleine Welle über mir herein. Von Zeit zu Zeit (keine Ahnung, wieso das nur temporär passiert) twittern mich eine Hand voll Leute an, bzw. folgen mir, die mich für Kilian Martin halten.

Gut, ich bin Kilian Martin. Aber die meinen einen anderen. Die meinen einen Madrilenen namens Kilian Martin Navarro, seines Zeichens professioneller Skater.

Ich hab zwar als Bub auch mal so ein Rollbrett gehabt, aber mehr als schwungvoll auf die Schnauze zu fliegen, hab ich nie gelernt.

Anders liegt die Sache beim PC-Spiel “Tony Hawk’s Pro Skater 3”, welches ich mal zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Das dürfte ich so ziemlich durchgespielt haben.

Und an dieses Spiel muss ich dieser Tage wieder denken. Dieser berühmte Tony Hawk von dem Videospiel hat nämlich – so wie der Kilian Martin aus Madrid auch – einen nicht ganz unbekannten Namensvetter: Tony Hawks. Und dieser Tony Hawks aus dem wundervollen Brighton ist Schriftsteller. Sein Erlebnisroman “Mit dem Kühlschrank durch Irland (Round Ireland With A Fridge)” dürfte noch mehr Leuten bekannt sein, “Mit dem Piano in die Pyrenäen (A Piano In The Pyrenees)” ist aber mein persönliches Lieblingsbuch von ihm.

Tony und ich teilen also ein Schicksal: Ständig (besser: Von Zeit zu Zeit) werden wir für Skateboarder gehalten. Gut, es gibt schlimmeres. Aber diese Situation birgt auch die Möglichkeit für den ein, oder anderen Spaß.

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Die hässliche Stiefmutter aller Niederlagen.

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So lange ich mich erinnern kann, bin ich Fan des FC Bayern München. Es gibt ja immer wieder böse Zungen, die behaupten dass Bayern-Fans nur Erfolgsfans seien, und dass die Fankultur der Bayern gar nicht mit derjenigen, solcher Volksclubs wie Schlake vergleichbar ist. Mag sein, dass die 170.000 Mitglieder des FCB ihren Mitgliedsausweis nicht alle schon auf dem Wickeltisch zugesteckt bekommen haben. Trotzdem, Bayern-Fan sein – echter Bayern-Fan sein – hat weniger mit Erfolg zu tun, als so viele denken.

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Finale dahoam.

Wahnsinn. Es ist erst Mittwoch und die Spannung vor dem Spiel am Samstag ist schon immens. Was wahrscheinlich auch an dem Ergebnis vom letzten Samstag liegen dürfte. Jetzt gilt’s einfach.

Ein Champions-League-Finale im eigenen Stadion zu bestreiten ist wohl das größte, was einem Club passieren kann. Für Event-Fans: Das ist, wie wenn die deutsche Nationalmannchschaft 2006 ins Finale gekommen wäre. Nur irgendwie besser.

Ein kleines visuelles Appetithäppchen:

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Mein Vorweihnachtsgeschenk.

Ich hab mir heute selber mein erstes (vor-) weihnachtliches Geschenk dieses Jahr gemacht. Dabei handelt es sich um einen portablen, digitalen Audio Recorder. Mancher kennt diese Teile vielleicht aus dem Fachhandel. Die bekanntesten Geräte kommen aus dem Hause Zoom und kosten ca. €150 aufwärts. So etwas kann man beispielsweise als hochqualitatives Diktiergerät (Interviews, o.ä.), einfaches Musikaufnahmegerät, oder auch als Podcast Recorder verwenden. Ich wollte mir schon länger mal so ein Teil anschaffen, um mich ab und zu mal selber auf der Gitarre aufnehmen zu können. Allerdings hatte ich zum „Standard-Gerät“ Zoom H2 hauptsächlich negative Kritiken gelesen. Und wer gibt schon gerne €150 für ein Gerät aus, mit dem er hinterher nicht zufrieden ist?

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